Frankfurt-Prag-Bratislava im Nebbienschen Gartenhaus
Ausstellungskritik: Zum zehnten Mal verbindet die Wanderausstellung Frankfurt, Prag und Bratislava. Sechs Positionen zeigen unterschiedliche Ansätze von Fotografie über geometrische Abstraktion bis zu dreidimensionalen Körperskulpturen.
Klaus Schneider + Milan Caspar Eckart: in augen schein
Ausstellungskritik: Die Galerie Heussenstamm eröffnet „in augen schein“: Klaus Schneider überträgt Haiku-Strukturen ins Visuelle, Milan Caspar Eckart dekonstruiert Sprache im schwarzen Kubus.
Morrissey live in der Jahrhunderthalle Frankfurt, 17.02.2026
Konzertkritik: Morrissey überzeugte in der Jahrhunderthalle Frankfurt mit stimmlicher Finesse und emotionaler Tiefe. Die Setlist bevorzugte introspektive Momente gegenüber Pop-Hits.
August Gaul: Tiere sind auch nur Menschen im Liebieghaus Frankfurt
Das Liebieghaus zeigt August Gauls Tierplastiken im Dialog mit antiken Skulpturen. Zwischen Naturalismus und Irrealität entwickeln die Arbeiten eine faszinierende Spannung, die das Tier als eigenständiges Subjekt sichtbar macht.
Nadja live im Dreikönigskeller Frankfurt, 13.02.2026
Nadja begeisterten im ausverkauften Dreikönigskeller mit hypnotischen Klangwänden zwischen Doom und Drone. Aidan Baker und Leah Buckareff schufen eine intensive, fast tranceartige Atmosphäre aus Feedback, Ambient und kontrolliertem Lärm.
Wojciech Has: Die Handschrift von Saragossa
Filmkritik: Wojciech Has‘ barockes Meisterwerk verschachtelt Geschichten in Geschichten. Zwischen Surrealismus und Abenteuerfilm entsteht ein dreidimensionales Labyrinth, das Regisseure wie Scorsese und Coppola nachhaltig beeinflusste.
Kahimi Karie: Nunki
Albumkritik: Kahimi Karie verbindet Naturgeräusche mit kammermusikalischer Intimität. Zwischen akustischen Texturen, avantgardistischen Klanglandschaften und ihrer einzigartigen, zerbrechlichen Stimme entsteht eine immersive, stille Schönheit.
Sun Ra: Cosmic Tones for Mental Therapy
Albumkritik: Sun Ras Cosmic Tones for Mental Therapy entfaltet einen schwebenden Klangkosmos zwischen Atonalität, Echo und frühem Space Funk. Die Stücke verbinden freie Improvisation mit visionärer Studioästhetik und wirken bis heute erstaunlich zeitlos, fordernd und hypnotisch.
Momus: Circus Maximus
Albumkritik: Momus entwirft 1986 ein Debüt jenseits der Poplogik: akustische Gitarren, kühle Synthesizer und Chanson. Biblische und antike Motive werden ironisch gebrochen. Literarische Ambition und melodische Zugänglichkeit formen ein singuläres Album.

