
Wann hört eine Fotografie auf, die Wirklichkeit abzubilden, und wann beginnt etwas völlig Neues? Der Frankfurter Künstler rabirius geht dieser Frage mit digitalen Montagen nach, in denen er fotografische Vorlagen zerlegt, verändert und zu eigenständigen Bildwelten zusammensetzt. Vertraute Motive können dabei eine surreale Wendung nehmen, Gegenständliches wird verfremdet und Wirklichkeit zur offenen Gestaltungsmasse.
Am Mittwoch, 25. November, gibt rabirius im Heussenstamm Einblicke in seine künstlerische Arbeit. Im Mittelpunkt steht sein Buch Strange New Worlds, das Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen zusammenführt. Darunter sind Arbeiten aus dem Ausstellungsprojekt views | interrupted und Bilder, die im Zusammenhang mit dem Musikprojekt mockART entstanden sind.
Im Gespräch geht es um die Entstehung dieser Arbeiten: Wie entwickelt sich eine Bildidee? Welche Rolle spielen digitale Bearbeitung, Farbe und Licht? Und wie verändert sich ein Motiv, wenn es aus seinem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und in eine neue Komposition eingebunden wird? Dabei geht es nicht nur um die technischen Möglichkeiten der Bildbearbeitung, sondern auch um das Experimentieren, Verwerfen und Weiterentwickeln, durch das rabirius seine unverwechselbaren Bildwelten entstehen lässt.
Hinweis: Der Betreiber dieser Website ist zugleich der Künstler rabirius.




