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	<title>Post Rock-Archiv - Main Kritik</title>
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	<description>Kust- und Kulturkritiken aus dem Rhein-Main-Gebiet</description>
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	<title>Post Rock-Archiv - Main Kritik</title>
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		<title>Kreidler im Hafen 2 Offenbach, 30.05.2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[main-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:05:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzertkritik: Kreidler in Offenbach. Die Düsseldorfer elektronische Band balanciert zwischen Krautrock-Tradition und zeitgenössischer Elektronik. Live entsteht Groove, der körperlich und ekstatisch zugleich ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/kreidler-im-hafen-2-offenbach-30-05-2026/">Kreidler im Hafen 2 Offenbach, 30.05.2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="656" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/Kreidler-Hafen2-Offenbach-rabirius-1024x656.jpg" alt="Kreidler live im Hafen 2, Offenbach | © rabirius" class="wp-image-1273" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/Kreidler-Hafen2-Offenbach-rabirius-1024x656.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/Kreidler-Hafen2-Offenbach-rabirius-300x192.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/Kreidler-Hafen2-Offenbach-rabirius-768x492.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/Kreidler-Hafen2-Offenbach-rabirius-1320x846.jpg 1320w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/Kreidler-Hafen2-Offenbach-rabirius.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kreidler live im Hafen 2, Offenbach | © rabirius</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.ikreidler.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreidler</a></strong> spielten im Hafen 2 Offenbach, einem Veranstaltungsort direkt am Main. Das Gelände liegt offen am Wasser, und an diesem frühen Sommerabend war die Luft mild, das Licht zog sich langsam zurück. Draußen hätte man sich niederlassen können, die Wärme der Nacht aufnehmen, beobachten, wie sich die Dunkelheit über den Fluss legt. Doch das Konzert fand in der Halle statt, einem großzügigen Raum, in dem sich die Band mit ihren Instrumenten und Geräten ausbreitete. Draußen stand der fast volle Mond über dem Main, innen entwickelte sich eine eigene Atmosphäre aus flackernden Lichtern und konzentrierter Energie der Technik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tradition und Gegenwart</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kreidler stehen bewusst in einer musikalischen Genealogie. Düsseldorf als Bezugspunkt, als Stadt von Neu! und La Düsseldorf, als ein Ort, an dem sich elektronische und rockmusikalische Traditionen früh miteinander verschränkten. Diese Linie ist bei Kreidler hörbar, aber sie wird nicht zitiert oder rekonstruiert. Vielmehr wird sie weitergeführt und verschoben. Die Nähe zu Krautrock ist in den letzten Jahren deutlicher geworden, doch bleibt sie Teil einer offenen Transformation. Ebenso fließen Einflüsse aus zeitgenössischer Elektronik, Post-Rock und Noise ein. Daraus entstehen Grooves, die gleichzeitig hypnotisch und körperlich wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Album <em>Schemes</em> bildete den Kern des Abends. Es zeigt eine Band, die ihre eigene Sprache weiter verdichtet, dabei aber nicht an Beweglichkeit verliert. Im Konzert wurde deutlich, dass diese Stücke live eine zusätzliche Dringlichkeit entwickeln, als würden sie sich erst im Raum vollständig entfalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Zusammenspiel der Instrumente</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Klein war am Schlagzeug der prägendste Faktor des Abends. Sein Spiel wirkte zugleich präzise und instabil im besten Sinne. Er hatte sein Set erweitert und klanglich geöffnet, mit zusätzlichen Materialien und Eingriffen in die akustische Struktur des Instruments. Dadurch wurde das Schlagzeug weniger reine Rhythmusquelle als ein offenes Klangsystem. Jede Bewegung griff direkt in den Gesamtklang ein, jeder Impuls formte den Raum mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas Reihse an den Keyboards arbeitete mit Linien, Flächen und Eingriffen in den Klangverlauf. Auch hier verschwammen die Grenzen zwischen Instrument und Gestaltung zunehmend. Klangverläufe, Filterbewegungen und Schichtungen fügten sich in das rhythmische Gefüge ein, ohne es zu dominieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alex Paulick am Bass bewegte sich zwischen Fundament und melodischer Eigenständigkeit. Seine Lines trugen den Groove, konnten ihn aber ebenso aufbrechen oder verschieben. Mal federnd, mal drängend, mal klar hervortretend, blieb der Bass eine gleichwertige Stimme im Gesamtbild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zusammenspiel funktionierte, weil keine Hierarchie spürbar wurde. Der Bass stabilisierte und verschob zugleich, das Schlagzeug strukturierte und öffnete den Raum, die Keyboards verbanden beides zu einer dichten, beweglichen Oberfläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energie und Kontrolle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beginn des Konzerts war zurückhaltend. Die ersten Stücke tasteten sich in den Raum hinein, ließen Zeit zur Orientierung. Nach und nach verdichtete sich der Klang, wurde rhythmischer, unmittelbarer. Irgendwann kippte die Situation in eine fast körperliche Präsenz. Der Groove wirkte nicht mehr beobachtbar, sondern unmittelbar spürbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kreidler arbeiten mit einem Spannungsfeld aus klarer Setzung und kontrollierter Instabilität. Die Stücke wirken präzise konstruiert, fast wie vermessene Formen, und geraten im Verlauf doch immer wieder ins Rutschen. Kleine Störungen, Brüche und Verschiebungen verändern die Oberfläche, ohne die Grundstruktur aufzulösen. Gerade daraus gewinnt die Musik ihre Wirkung, aus einer Ordnung, die nie vollständig geschlossen ist und sich jederzeit neu justieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Nacht am Main</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach rund anderthalb Stunden endete das Konzert. Beim Verlassen des Geländes war die Nacht vollständig angekommen. Der Main floss ruhig, der Mond gab ein sanftes Licht, die Luft war warm und angenehm. Das Konzert hatte eine eigene innere Intensität hinterlassen, etwas Nachwirkendes, das sich nun langsam löste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hafen 2 Offenbach ist inzwischen wieder still. Der Main fließt weiter. Die Musik ist verklungen, bleibt aber als Nachhall im Körper bestehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/kreidler-im-hafen-2-offenbach-30-05-2026/">Kreidler im Hafen 2 Offenbach, 30.05.2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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		<title>Tortoise live im Zoom Frankfurt 26.01.2026</title>
		<link>https://mainkritik.de/tortoise-review/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[main-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 15:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Abstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzertkritik: Tortoise am 26.01.2026 im Zoom Frankfurt. Ein Abend zwischen Schneematsch und Klangschichten: Die Band überzeugte mit hypnotischem Groove, subtiler Dynamik und zeitloser instrumentaler Dichte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/tortoise-review/">Tortoise live im Zoom Frankfurt 26.01.2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-1024x771.jpg" alt="Tortoise live im Zoom Frankfurt" class="wp-image-346" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tortoise live im Zoom Frankfurt | © rabirius, 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Montag war in Frankfurt gefühlt schon lange nicht mehr so viel Schnee gefallen. Die Temperatur lag knapp über dem Gefrierpunkt, sodass sich in den Straßen schnell brauner Schneematsch sammelte. Für alle, die mit dem Nahverkehr anreisten, hieß das: Verzögerungen sind vorprogrammiert – was für den Abend im Zoom wohl Programm bleiben sollte. Die Band traf ebenfalls verspätet ein und auch der Einlass verzögerte sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Betreten des Zoom wurden die ersten Gäste zunächst in einen Nebenraum mit Bar geleitet, wo nur Notfall-Getränke wie Bier und ein paar Flaschen Softdrinks verkauft wurden. Aus dem Konzertsaal war bereits der Soundcheck zu hören. Gegen 20:00 Uhr, also zur ursprünglich angekündigten Startzeit, rannte ein Mitarbeiter durch den Raum und verkündete die Öffnung des Konzertsaals. Schließlich begann das Konzert etwa 30 Minuten später als geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Publikum war überwiegend männlich und aus dem näheren und weiteren Umfeld einer Generation, die <strong><a href="https://www.trts.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tortoise</a> </strong>bereits in den 1990er Jahren entdeckt hatte. Das ist keine Überraschung, denn die Band aus Chicago prägte mit ihrem genreübergreifenden Sound eine ganze Ära der Independent-Musik. Ohne Sänger und mit einem Mix aus Rock, Jazz, elektronischen Elementen, organischer Percussion und experimentellem Ansatz schufen sie ein eigenes Universum, für das der Begriff Post-Rock oft herangezogen wurde. Tortoise gelten bis heute als eine der zentralen Einflussquellen dieses Sounds.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Jeff Parker: der Gitarrist, der fehlte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auffällig war, dass Jeff Parker bei diesem Konzert nicht auf der Bühne stand. Parker ist seit vielen Jahren ein prägender Teil von Tortoise und maßgeblich am Sound beteiligt. Laut Berichten wurde er auf der aktuellen Europa-Tour durch einen anderen Gitarristen ersetzt, nachdem er die ersten Shows ausgelassen hatte. Hintergrund sind offenbar andere musikalische Verpflichtungen und persönliche Gründe, unter anderem Engagements mit anderen Projekten, die ihn aktuell stärker beanspruchen. Offizielle Aussagen der Band zu seinem Fehlen liegen bisher nicht vor, aber es scheint eher eine temporäre Auszeit von der Tour als ein endgültiger Ausstieg zu sein.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-2-1024x771.jpg" alt="Tortoise live" class="wp-image-348" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-2-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-2-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-2-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-2-1536x1156.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-2-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tortoise live | © rabirius, 2026</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Trotz seiner Abwesenheit lieferte die verbliebene Formation ein energiegeladenes, intensives Konzert, getragen von einem präzisen Groove und beeindruckender Instrumentalkohärenz. Die Musiker standen eher konzentriert auf der Bühne und wirkten völlig im Moment versunken. Das Publikum hingegen lauschte aufmerksam und eher andächtig, als dass es ausgelassen mitging. Dennoch war die Begeisterung spürbar.</p>
</div>
</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Sound, Stil und Set</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tortoise verlangen seinem Publikum eine gewisse Bereitschaft ab: Es muss sich auf die Musik einlassen, auf die permanenten Instrumentenwechsel, die texturreichen Arrangements und die dynamischen Dialoge zwischen Gitarre, Bass, Drums, Glockenspiel und elektronischen Schichten. Besonders faszinierend war das Spiel mit zwei Schlagzeugern, die rhythmisch miteinander verwoben eine Vielzahl subtiler Patterns entwickelten. Abseits davon geschah auf der Bühne wenig Show im klassischen Sinne. Es ging vielmehr um den Sound, auf den Punkt gespielt und ohne Schnörkel.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil des Sets bestand aus Stücken des aktuellen Albums <strong>„Touch“</strong>, das im Herbst 2025 erschien und Tortoise nach fast zehn Jahren wieder mit neuem Material zurückbrachte. Klassiker wie <strong>„Glass Museum“</strong>, <strong>„Monica“</strong> und <strong>„The Equator“</strong> vom ikonischen Album <strong>„TNT“</strong> durften natürlich nicht fehlen und sorgten für vertraute, mitreißende Momente.</p>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-1024x771.jpg" alt="Tortoise live" class="wp-image-352" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tortoise live | © rabirius, 2026</figcaption></figure>
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</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mischung aus neuen und bekannten Stücken machte es leicht, sich von der Musik aufsaugen zu lassen. Tortoise-Songs entfalten ihre Wirkung nicht im schnellen Konsum, sondern im genauen Hinhören: Schicht für Schicht offenbart sich eine Welt, die zwischen Improvisation, Struktur und klanglicher Offenbarung changiert.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr als Nostalgie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem beeindruckenden Konzertabend ging es wieder hinaus in den winterlichen Schneematsch von Frankfurt. Was bleibt, ist jedoch mehr als die Erinnerung an eine Band, die für einen großen Teil des Publikums seit den 1990er Jahren präsent ist. Tortoise zeigten an diesem Abend, dass ihr Ansatz auch heute noch trägt. Ihre Musik wirkt weiterhin eigenständig, detailreich und abseits schnell konsumierbarer Trends.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Fans und Neuentdecker bot der Abend ein eindrucksvolles Beispiel dafür, warum Tortoise bis heute zu den prägenden Bands im Feld der experimentellen Instrumentalmusik zählen. Ihre Live-Performance ist keine flüchtige Unterhaltung, sondern ein Erlebnis, das Zeit und Aufmerksamkeit verlangt und genau darin seine Stärke entfaltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/tortoise-review/">Tortoise live im Zoom Frankfurt 26.01.2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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