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	<title>New Wave-Archiv - Main Kritik</title>
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	<description>Kust- und Kulturkritiken aus dem Rhein-Main-Gebiet</description>
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	<title>New Wave-Archiv - Main Kritik</title>
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		<title>Bleib Modern: Dunkle Klänge in Rüsselsheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[main-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Babes of Enola Grey]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzertkritik: Bleib Modern im Rind Rüsselsheim. Die Band greift die Ästhetik von Darkwave und Post-Punk auf, ohne sich im Revival zu verlieren. Ein konzentrierter Auftritt, geprägt von Eigenständigkeit, Atmosphäre und starken Basslinien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/bleib-modern-dunkle-klaenge-in-ruesselsheim/">Bleib Modern: Dunkle Klänge in Rüsselsheim</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="694" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-live-im-rind-russelsheim_rabirius-1024x694.jpg" alt="Bleib Modern live im Rind Rüsselsheim | © rabirius" class="wp-image-1281" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-live-im-rind-russelsheim_rabirius-1024x694.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-live-im-rind-russelsheim_rabirius-300x203.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-live-im-rind-russelsheim_rabirius-768x521.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-live-im-rind-russelsheim_rabirius-1536x1041.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-live-im-rind-russelsheim_rabirius-2048x1388.jpg 2048w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-live-im-rind-russelsheim_rabirius-1320x895.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bleib Modern live im Rind Rüsselsheim | © rabirius</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Rüsselsheim an einem Tag mit Sonnenlicht, ein paar zerstreuten Wolken, die nichts Düsteres verheißen. Eine Stadt, bekannt für Industrie und Automobilbau. Man würde hier vielleicht eher Industrial erwarten als Darkwave. Doch <strong><a href="https://www.dasrind.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das Rind</a></strong> verwandelte sich am Abend des 13. Juni 2026 in einen Ort für dunkle Klanglandschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt machten Babes Of Enola Grey, ein Frankfurter Duo, das sein zweites Album <em>Krieg und Wohlstand</em> vorstellte. Deborah Vision und Fabian van Castorp verbanden Darkwave mit Electronic Body Music und verwoben Einflüsse von DAF und Depeche Mode mit der Melancholie von The Cure. Damit setzten sie den atmosphärischen Rahmen für den weiteren Abend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Basslinien und Klangräume</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach kurzer Umbaupause betraten <strong><a href="https://bleibmodern.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bleib Modern</a></strong> die Bühne. Die ursprünglich aus Bamberg stammende Band präsentierte einen Großteil ihres selbstbetitelten Albums von 2024, ergänzt um Stücke aus <em>Afraid To Leave</em> und ihrem jüngst wiederaufgelegten Debüt <em>All Is Fair In Love And War</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dabei sofort auffiel, war die Rolle des Basses. Leo Becks Spiel bildete weit mehr als nur das rhythmische Fundament. Seine Linien bewegten sich oft eigenständig durch die Stücke, setzten melodische Akzente und verliehen den Songs ihre charakteristische Dynamik. Während die beiden Gitarren Flächen, Texturen und Spannungen erzeugten, schuf der Bass jene Bewegung, die viele der Kompositionen zusammenhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ging es nicht um Virtuosität oder technische Demonstration. Beck spielte konzentriert und präzise. Jede Figur wirkte bewusst gesetzt. Seine Präsenz auf der Bühne entsprach dieser musikalischen Haltung: zurückgenommen, aber jederzeit kontrolliert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="710" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-bassist-leo_beck-rabirius-1024x710.jpg" alt="Bleib Modern: Bassist Leo Beck live im Rind, Rüsselsheim | © rabirius" class="wp-image-1283" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-bassist-leo_beck-rabirius-1024x710.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-bassist-leo_beck-rabirius-300x208.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-bassist-leo_beck-rabirius-768x532.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-bassist-leo_beck-rabirius-1536x1064.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-bassist-leo_beck-rabirius-2048x1419.jpg 2048w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/06/bleib_modern-bassist-leo_beck-rabirius-1320x915.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bleib Modern: Bassist Leo Beck | © rabirius</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade aus diesem Zusammenspiel entwickelt die Band ihre Eigenständigkeit. Die stilistischen Bezugspunkte sind unverkennbar. Post-Punk, Darkwave und New Wave bilden den ästhetischen Rahmen. Doch Bleib Modern erschöpfen sich nicht in der Reproduktion bekannter Muster. Ihre Musik lebt von den Spannungen zwischen treibenden Bassfiguren, atmosphärischen Gitarrenflächen und einer Rhythmussektion, die Raum lässt, statt ihn permanent zu füllen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eigenständigkeit statt Nostalgie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Unterschied wurde im Verlauf des Abends besonders deutlich. Während viele Bands des heutigen Darkwave- und Post-Punk-Revivals ihre Vorbilder oft sehr direkt zitieren, bleibt bei Bleib Modern etwas Bemerkenswertes aus: Man hört die Achtziger, aber man hört keine konkrete Band. Die Referenzen sind präsent, ohne jemals zur Kopie zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade dadurch stehen Bleib Modern dem ursprünglichen Geist vieler Achtzigerjahre-Bands näher als manches Revival-Projekt. Die prägenden Gruppen jener Zeit wollten nicht wie andere klingen. Sie suchten nach einem eigenen Ton, einer eigenen Identität. Ob The Cure, Depeche Mode, DAF oder andere: Ihre Bedeutung entstand nicht aus der perfekten Beherrschung eines Genres, sondern aus ihrer Unverwechselbarkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleib Modern knüpfen an genau diesen Gedanken an. Ihre Musik verwendet vertraute Klangfarben und ästhetische Mittel, entwickelt daraus jedoch eine eigene Sprache. Die Vergangenheit dient hier nicht als Vorlage, sondern als Ausgangspunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu passt auch die Bühnenpräsenz der Band. Große Gesten oder demonstrative Publikumsanimation sucht man vergeblich. Die Musiker konzentrieren sich vollständig auf das Zusammenspiel. Der Fokus liegt auf dem Klang, nicht auf der Inszenierung. Das wirkt keineswegs distanziert, sondern konsequent.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konzentration und Kürze</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzert beeindruckte vor allem durch seine Geschlossenheit. Die einzelnen Elemente griffen präzise ineinander. Keine Stimme drängte sich dauerhaft in den Vordergrund, kein Instrument beanspruchte die alleinige Aufmerksamkeit. Stattdessen entstand ein transparenter, ausgewogener Bandsound, in dem jede Komponente ihren Platz fand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Wermutstropfen blieb allerdings die Dauer des Auftritts. Nach weniger als einer Stunde war das Konzert bereits beendet. Gerade diese Musik lebt davon, dass man sich in ihr verlieren kann. Sie entfaltet ihre Wirkung nicht allein in einzelnen Songs, sondern in der Atmosphäre, die sich über einen längeren Zeitraum aufbaut. Dafür hätte man sich mehr Raum gewünscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch bleibt vor allem die Erkenntnis, dass musikalische Referenzen nicht zwangsläufig in Nostalgie münden müssen. Bleib Modern zeigen, wie sich aus vertrauten Einflüssen etwas Eigenständiges entwickeln lässt. Gerade darin liegt die Stärke dieser Band.</p>
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		<title>Robots of the 80s live im Ponyhof Frankfurt 30.01.2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[main-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 08:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzertkritik: Robots of the 80s live am 30.01.2026 im Ponyhof Frankfurt. Ein Abend zwischen Retro-Charme und Gegenwart: Synthpop, Minimal-Wave-Vibes, treibender Bass und ein leuchtender Spandex-Anzug prägten die Show.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/robots-of-the-80s/">Robots of the 80s live im Ponyhof Frankfurt 30.01.2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Ponnyhof-2026-1024x771.jpg" alt="Robots of the 80s - Live im Ponyhof, Frankfurt" class="wp-image-196" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Ponnyhof-2026-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Ponnyhof-2026-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Ponnyhof-2026-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Ponnyhof-2026-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Ponnyhof-2026-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Robots of the 80s im Ponyhof | © rabirius, 2026</figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal fühlt sich ein Konzert an wie eine Zeitkapsel. So ein Abend war das im Ponyhof Frankfurt, als <strong><a href="https://www.robotsofthe80s.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Robots of the </a><a href="https://www.robotsofthe80s.com/">80s</a></strong> zum Release ihres zweiten Albums <em>Logic Drama</em> luden. Schon der Name der Band ließ keinen Zweifel daran, wohin die Reise gehen sollte. Es wurde ein Abend im Zeichen der Achtziger, zwischen Nostalgie, Synthesizern und der Frage, wie viel Zukunft in Retro stecken kann.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Voltarenes_Ponnyhof_2026-1024x771.jpg" alt="Voltarenes live im Ponyhof" class="wp-image-199" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Voltarenes_Ponnyhof_2026-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Voltarenes_Ponnyhof_2026-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Voltarenes_Ponnyhof_2026-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Voltarenes_Ponnyhof_2026-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Voltarenes_Ponnyhof_2026-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Voltarenes im Ponyhof | © rabirius, 2026</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt machte das Hamburger Minimal Wave Trio <strong><a href="https://www.facebook.com/voltarenes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Voltarenes</a></strong>, das mit einer Mischung aus New Wave und Neuer Deutscher Welle den Rahmen für den Abend setzte. Ihr Set hätte problemlos in der ersten Hälfte der 1980er Jahre stattfinden können. Kühler Wave, reduzierte Elektronik und eine markante Bassgitarre bestimmten den Sound. </p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade der Bass verlieh den Songs stellenweise einen deutlichen The Cure Einschlag, besonders in dem Moment, als das Effektgerät ausfiel und der Klang rauer und unmittelbarer wurde. Das tat der Atmosphäre keinen Abbruch, im Gegenteil. Der Auftritt wirkte angenehm ungekünstelt und passte hervorragend zum Konzept des Abends.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Retro und Gegenwart</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei <strong>Robots of the 80s</strong> selbst wurde das 80er Flair dann etwas gebrochen. Die Bassgitarre klang treibender und direkter, weniger flächig nostalgisch, was die Musik deutlich in die Gegenwart holte. Auch die Beats wirkten moderner, dichter und druckvoller als viele ihrer historischen Vorbilder. Trotzdem blieb der Gesamteindruck klar im Bereich eines 80er Revival verortet, nur eben mit zeitgenössischem Drive.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch bewegte sich die Band hörbar im Spannungsfeld zwischen Kraftwerk, den verspielten frühen Phasen von Depeche Mode und The Human League. Analoge Synthflächen trafen auf klare Sequenzen, eingängige Melodien auf maschinenhafte Strukturen. Einige der Melodielinien erinnerten dabei deutlich an Soundtracks früher Computerspiele der 1980er Jahre, mit ihren einfachen, aber einprägsamen Motiven, die sofort Bilder von Pixelgrafik und Heimcomputern wachrufen. Genau dieses Spiel mit Mensch und Maschine, das auch in ihrer Selbstdarstellung eine zentrale Rolle spielt, zog sich durch den gesamten Auftritt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bühne wie ein Serverraum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Visuell bot der Auftritt fast ebenso viel wie musikalisch. Im Hintergrund standen zwei große Kästen mit farbig blinkenden Lichtern, die an einen Serverraum erinnerten und die Bühne in ein kaltes, digitales Ambiente tauchten. Wer nach Ankündigung echte Roboter auf der Bühne erwartet hatte, wurde allerdings überrascht. Stattdessen stand mit <strong>Heiko Wersing</strong>, Keyboarder, Sänger und kreativer Kopf hinter dem Projekt, eine Art menschliche Schnittstelle zwischen Technik und Performance im Mittelpunkt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Heiko_Wersing-Ponnyhof-2026-1024x771.jpg" alt="Heiko Wersing bei Robots of the 80s am Keyboard" class="wp-image-210" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Heiko_Wersing-Ponnyhof-2026-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Heiko_Wersing-Ponnyhof-2026-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Heiko_Wersing-Ponnyhof-2026-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Heiko_Wersing-Ponnyhof-2026-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-Heiko_Wersing-Ponnyhof-2026-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Maschine: Heiko Wersing am Keyboard | © rabirius, 2026</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wersing trug einen Spandex Anzug, unter dem zahlreiche kleine Lichter leuchteten, passend zu den Lichtobjekten im Bühnenbild. Der Anzug wirkte beeindruckend, auch wenn das Kabel, das ihn mit Energie versorgte, stets sichtbar blieb. In seiner Gesamterscheinung erinnerte Wersing eher an ein androgynes Wesen aus einer frühen Star Trek oder Doctor Who Folge als an einen Roboter.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Bassist <strong>David L.</strong> setzte dazu einen bewussten Kontrast. Jeans, T-Shirt, darauf viele kleine Roboter, und zusätzlich ein kleines elektronisches Leuchtschild mit der Aufschrift „Mensch“. Dieses augenzwinkernde Spiel mit Rollenbildern und Identitäten war eines der stärksten visuellen Elemente des Abends.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tanzbarer Maschinenpop</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe des Konzerts entwickelte die Band einen immer dichteren Groove. Das Publikum ließ sich zunehmend mitziehen, bis in den vorderen Reihen fast durchgehend getanzt oder zumindest deutlich im Rhythmus mitgegangen wurde. Der Ponyhof verwandelte sich für eine Weile fast in eine kleine Retro-Disco mit Zukunftsvision.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-David_L-Ponnyhof-2026-1024x771.jpg" alt="David L., Bassist von Robots of the 80s" class="wp-image-213" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-David_L-Ponnyhof-2026-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-David_L-Ponnyhof-2026-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-David_L-Ponnyhof-2026-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-David_L-Ponnyhof-2026-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Robots_of_the_80s-David_L-Ponnyhof-2026-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mensch: David L. am Bass | @ rabirius, 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Dauer etwas anstrengend wirkten allerdings die permanent eingesetzten Vocoder-Vocals, die stark an Roboterstimmen erinnerten. Was als stilistisches Mittel gedacht war, verlor über die Länge des Sets etwas an Wirkung und nahm den Songs stellenweise emotionale Nuancen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr als nur 80er Zitat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Nostalgie blieb der Eindruck, dass Robots of the 80s mehr wollen als reine Rückschau. Ihr Sound greift die Ästhetik des Synthpop der 80er auf, verbindet sie aber mit moderner Produktion und thematischer Aktualität. Zwischen tanzbaren Sequenzen, blinkender Elektronik und der Frage nach dem Verhältnis von Mensch, Maschine und KI entstand ein stimmiges Gesamtkonzept, das sowohl Retro-Fans als auch Freunde zeitgenössischer elektronischer Musik ansprechen dürfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend im Ponyhof war damit nicht nur eine Reise zurück, sondern auch ein Blick nach vorn. Genau in diesem Spannungsfeld funktionieren Robots of the 80s am besten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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