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	<title>Alternative Rock-Archiv - Main Kritik</title>
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	<description>Kust- und Kulturkritiken aus dem Rhein-Main-Gebiet</description>
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		<title>Morrissey live in der Jahrhunderthalle Frankfurt, 17.02.2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[main-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 16:11:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Konzertkritik: Morrissey überzeugte in der Jahrhunderthalle Frankfurt mit stimmlicher Finesse und emotionaler Tiefe. Die Setlist bevorzugte introspektive Momente gegenüber Pop-Hits.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/02/morrissey-tour-2026-pressefoto-1024x683.jpg" alt="Morrissey - Pressefoto " class="wp-image-834" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/02/morrissey-tour-2026-pressefoto-1024x683.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/02/morrissey-tour-2026-pressefoto-300x200.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/02/morrissey-tour-2026-pressefoto-768x512.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/02/morrissey-tour-2026-pressefoto-1536x1024.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/02/morrissey-tour-2026-pressefoto-2048x1365.jpg 2048w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/02/morrissey-tour-2026-pressefoto-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Morrissey &#8211; Pressefoto | © Tour Design Creative</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kann <strong><a href="https://www.morrisseycentral.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Morrissey</a></strong> heute noch überzeugen? Diese Frage begleitet wohl viele, die sich für eines seiner Konzerte entscheiden. Der ehemalige Sänger der Smiths polarisiert seit Jahren, nicht nur musikalisch. Politisch fragwürdige Äußerungen haben zahlreiche Fans enttäuscht, dennoch bleibt die künstlerische Substanz unbestritten. Die Smiths gelten bis heute als eine der bedeutendsten britischen Gitarrenpopbands, auch Morrisseys frühe Soloalben haben ganze Generationen durch melancholische Phasen begleitet. Grund genug, die Jahrhunderthalle in Frankfurt gut zu füllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anreise gestaltete sich mühsam. Stau auf dem Parkplatz, überhöhte Parkgebühren und anschließend lange Warteschlangen an den Getränkeständen prägten den Auftakt. Besonders ärgerlich: Die Stände akzeptieren entweder nur Kartenzahlung oder Bargeld, ersichtlich jedoch erst direkt an der Kasse. Wer die falsche Reihe wählt, darf sich erneut anstellen. Bei der Rückgabe nach dem Konzert waren sogar nur noch vier Stände geöffnet um das nicht unerhebliche Pfand von drei Euro pro Plastikbecher einzutreiben. Keine optimale Einstimmung.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Film statt Vorband</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich um 20 Uhr begann das Konzert jedoch nicht mit Musik, sondern mit Film. Fast 40 Minuten Videoclips und Filmausschnitte flimmerten über die Leinwand. Von den Stooges, Ramones und New York Dolls über Sigue Sigue Sputnik und Kid Creole &amp; the Coconuts bis hin zu Gene Pitney und Judy Garland. Eine eigenwillige kuratorische Entscheidung, die Morrisseys ästhetische Referenzen offenlegt, zugleich aber Geduld verlangt. Einigen im Publikum wurde die Warterei sichtbar zu lang. Eine klassische Vorband hätte womöglich mehr Dynamik erzeugt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Klassiker und Raritäten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Morrissey schließlich die Bühne betrat, eröffnete er mit <em>Billy Budd</em> und <em>I Just Want to See the Boy Happy</em>, zwei eher rockigen Stücken, die Energie aufbauten. Mit <em>How Soon Is Now?</em> folgte bereits der erste große Smiths-Klassiker, spätestens jetzt stand das Publikum geschlossen hinter ihm. Weitere Höhepunkte aus der Smiths-Ära folgten strategisch verteilt über den Abend: <em>Last Night I Dreamt That Somebody Loved Me</em> und <em>A Rush and a Push and the Land Is Ours</em> erinnerten an jene Phase, in der Morrissey und Johnny Marr pophistorische Standards setzten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Setlist war jedoch keine nostalgische Hitparade. Morrissey griff tief in seine Soloalben, spielte Album Tracks und B-Seiten aus älteren Alben wie <em>Ringleader of the Tormentors</em> oder<em>Vauxhall and I</em>. Drei Songs vom neuen Album <em>Make-Up Is a Lie</em>, das im März erscheinen wird, wurden ebenfalls präsentiert. Während die rockigeren Eröffnungsnummern und Klassiker wie <em>How Soon Is Now?</em> Energie aufbauten, legte der Abend insgesamt einen Schwerpunkt auf ruhigere, introspektive Momente. Morrissey gab den perfekten Crooner, souverän, emotional präzise und stimmlich überraschend stark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Konzerthälfte folgte das erwartete Doppelpack: <em>Everyday Is Like Sunday</em> und <em>Suedehead</em> direkt hintereinander, für viele im Publikum wohl der emotionale Höhepunkt. Doch gleich danach bewies Morrissey bei <em>Life Is a Pigsty</em>, dass seine stimmlichen Fähigkeiten weit über bloße Nostalgie hinausreichen. Die schwierigen Melodiepassagen meisterte er mit Leichtigkeit und spürbarer Hingabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beeindruckend auch <em>Jack the Ripper</em>, die B-Seite von <em>Certain People I Know</em>. Die Bühne tauchte in rotes Licht, dichter Nebel verschluckte die Musikerinnen und Musiker nahezu vollständig. Eine intensive, fast theatralische Inszenierung, die den morbiden Text visuell verstärkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des gesamten Konzerts liefen Filmloops auf der großen Leinwand, die über die gesamte Bühne gespannt war. Die Bilder waren passend zu den Stücken ausgewählt und verstärkten die emotionale Wirkung. Allerdings hing die Leinwand etwas tief, wodurch der Eindruck entstand, sie berühre beinahe die Köpfe der Musikerinnen und Musiker. Eine technische Kleinigkeit, die jedoch auffiel.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ein letzter Lichtstrahl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Zugabe folgte lediglich ein einziges Stück: <em>There Is a Light That Never Goes Out</em>. Ein letzter Rückgriff auf die Smiths-Ära, trotz seiner Melancholie ein erhebender Moment, der das Publikum nochmals vollständig einfing. Ein würdiger Abschluss für einen Abend, der zwar schnellere Nummern und bekannte Hits bot, jedoch seinen Schwerpunkt auf intime, stimmlich anspruchsvolle Momente legte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morrissey lieferte ein solides, stellenweise berührendes Konzert. Die Songauswahl bevorzugte ruhigere Töne gegenüber den schnelleren Pop-Nummern, was dem Abend eine intime Qualität verlieh, die in einer großen Halle nicht ganz zur Geltung kam. Ein kleinerer Rahmen hätte der Darbietung womöglich besser entsprochen. Stimmlich überzeugte Morrissey durchweg, die visuelle Inszenierung unterstützte die Songs wirkungsvoll, wenn auch nicht perfekt umgesetzt. Die organisatorischen Mängel rund um Parkplatz und Getränkeversorgung trübten das Erlebnis leicht, änderten jedoch nichts daran, dass Morrissey auch 2026 noch ein eindrucksvoller Live-Künstler ist, vorausgesetzt, das Publikum lässt sich auf seine eigenwilligen Entscheidungen ein.</p>


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    "><strong>Hinweis:</strong><br />
Für dieses Konzert lag keine Fotogenehmigung vor. Aus diesem Grund enthält dieser Bericht ein Pressefoto.<br />
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		<title>Tortoise live im Zoom Frankfurt 26.01.2026</title>
		<link>https://mainkritik.de/tortoise-review/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[main-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 15:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konzertkritik: Tortoise am 26.01.2026 im Zoom Frankfurt. Ein Abend zwischen Schneematsch und Klangschichten: Die Band überzeugte mit hypnotischem Groove, subtiler Dynamik und zeitloser instrumentaler Dichte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/tortoise-review/">Tortoise live im Zoom Frankfurt 26.01.2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-1024x771.jpg" alt="Tortoise live im Zoom Frankfurt" class="wp-image-346" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-1-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tortoise live im Zoom Frankfurt | © rabirius, 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Montag war in Frankfurt gefühlt schon lange nicht mehr so viel Schnee gefallen. Die Temperatur lag knapp über dem Gefrierpunkt, sodass sich in den Straßen schnell brauner Schneematsch sammelte. Für alle, die mit dem Nahverkehr anreisten, hieß das: Verzögerungen sind vorprogrammiert – was für den Abend im Zoom wohl Programm bleiben sollte. Die Band traf ebenfalls verspätet ein und auch der Einlass verzögerte sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Betreten des Zoom wurden die ersten Gäste zunächst in einen Nebenraum mit Bar geleitet, wo nur Notfall-Getränke wie Bier und ein paar Flaschen Softdrinks verkauft wurden. Aus dem Konzertsaal war bereits der Soundcheck zu hören. Gegen 20:00 Uhr, also zur ursprünglich angekündigten Startzeit, rannte ein Mitarbeiter durch den Raum und verkündete die Öffnung des Konzertsaals. Schließlich begann das Konzert etwa 30 Minuten später als geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Publikum war überwiegend männlich und aus dem näheren und weiteren Umfeld einer Generation, die <strong><a href="https://www.trts.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tortoise</a> </strong>bereits in den 1990er Jahren entdeckt hatte. Das ist keine Überraschung, denn die Band aus Chicago prägte mit ihrem genreübergreifenden Sound eine ganze Ära der Independent-Musik. Ohne Sänger und mit einem Mix aus Rock, Jazz, elektronischen Elementen, organischer Percussion und experimentellem Ansatz schufen sie ein eigenes Universum, für das der Begriff Post-Rock oft herangezogen wurde. Tortoise gelten bis heute als eine der zentralen Einflussquellen dieses Sounds.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jeff Parker: der Gitarrist, der fehlte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auffällig war, dass Jeff Parker bei diesem Konzert nicht auf der Bühne stand. Parker ist seit vielen Jahren ein prägender Teil von Tortoise und maßgeblich am Sound beteiligt. Laut Berichten wurde er auf der aktuellen Europa-Tour durch einen anderen Gitarristen ersetzt, nachdem er die ersten Shows ausgelassen hatte. Hintergrund sind offenbar andere musikalische Verpflichtungen und persönliche Gründe, unter anderem Engagements mit anderen Projekten, die ihn aktuell stärker beanspruchen. Offizielle Aussagen der Band zu seinem Fehlen liegen bisher nicht vor, aber es scheint eher eine temporäre Auszeit von der Tour als ein endgültiger Ausstieg zu sein.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Trotz seiner Abwesenheit lieferte die verbliebene Formation ein energiegeladenes, intensives Konzert, getragen von einem präzisen Groove und beeindruckender Instrumentalkohärenz. Die Musiker standen eher konzentriert auf der Bühne und wirkten völlig im Moment versunken. Das Publikum hingegen lauschte aufmerksam und eher andächtig, als dass es ausgelassen mitging. Dennoch war die Begeisterung spürbar.</p>
</div>
</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Sound, Stil und Set</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tortoise verlangen seinem Publikum eine gewisse Bereitschaft ab: Es muss sich auf die Musik einlassen, auf die permanenten Instrumentenwechsel, die texturreichen Arrangements und die dynamischen Dialoge zwischen Gitarre, Bass, Drums, Glockenspiel und elektronischen Schichten. Besonders faszinierend war das Spiel mit zwei Schlagzeugern, die rhythmisch miteinander verwoben eine Vielzahl subtiler Patterns entwickelten. Abseits davon geschah auf der Bühne wenig Show im klassischen Sinne. Es ging vielmehr um den Sound, auf den Punkt gespielt und ohne Schnörkel.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil des Sets bestand aus Stücken des aktuellen Albums <strong>„Touch“</strong>, das im Herbst 2025 erschien und Tortoise nach fast zehn Jahren wieder mit neuem Material zurückbrachte. Klassiker wie <strong>„Glass Museum“</strong>, <strong>„Monica“</strong> und <strong>„The Equator“</strong> vom ikonischen Album <strong>„TNT“</strong> durften natürlich nicht fehlen und sorgten für vertraute, mitreißende Momente.</p>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="771" src="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-1024x771.jpg" alt="Tortoise live" class="wp-image-352" srcset="https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-1024x771.jpg 1024w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-300x226.jpg 300w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-768x578.jpg 768w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-1536x1157.jpg 1536w, https://mainkritik.de/wp-content/uploads/2026/01/Tortoise_live-3-2048x1542.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tortoise live | © rabirius, 2026</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mischung aus neuen und bekannten Stücken machte es leicht, sich von der Musik aufsaugen zu lassen. Tortoise-Songs entfalten ihre Wirkung nicht im schnellen Konsum, sondern im genauen Hinhören: Schicht für Schicht offenbart sich eine Welt, die zwischen Improvisation, Struktur und klanglicher Offenbarung changiert.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr als Nostalgie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem beeindruckenden Konzertabend ging es wieder hinaus in den winterlichen Schneematsch von Frankfurt. Was bleibt, ist jedoch mehr als die Erinnerung an eine Band, die für einen großen Teil des Publikums seit den 1990er Jahren präsent ist. Tortoise zeigten an diesem Abend, dass ihr Ansatz auch heute noch trägt. Ihre Musik wirkt weiterhin eigenständig, detailreich und abseits schnell konsumierbarer Trends.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Fans und Neuentdecker bot der Abend ein eindrucksvolles Beispiel dafür, warum Tortoise bis heute zu den prägenden Bands im Feld der experimentellen Instrumentalmusik zählen. Ihre Live-Performance ist keine flüchtige Unterhaltung, sondern ein Erlebnis, das Zeit und Aufmerksamkeit verlangt und genau darin seine Stärke entfaltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mainkritik.de/tortoise-review/">Tortoise live im Zoom Frankfurt 26.01.2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://mainkritik.de">Main Kritik</a>.</p>
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